01
Sie dürfen sehen, wie die Katzen leben.
Ein Besuch braucht einen Termin und bei jungen Kitten auch Rücksicht auf den Infektionsschutz. Trotzdem sollte die Haltung kein Geheimnis bleiben. Fragen Sie nach Muttertier, Mitbewohnern und Alltag — nicht nur nach Fotos des Kittens.
02
Gesundheitsbefunde haben Namen und Datum.
„Die Eltern sind getestet“ reicht nicht. Lassen Sie sich erklären, welches Tier wann in welchem Labor oder von welcher Praxis untersucht wurde. Ein DNA-Test und ein Herzultraschall beantworten unterschiedliche Fragen.
03
Die Abstammung ist nachvollziehbar.
Ein Stammbaum ist keine Gesundheitsgarantie. Er dokumentiert aber die registrierte Abstammung und macht Verwandtschaft überprüfbar. „Reinrassig ohne Stammbaum“ nimmt genau diese Nachvollziehbarkeit weg.
04
Preis und Leistung stehen vorab fest.
Klären Sie vor einer Zahlung, was enthalten ist: Impfungen, Chip, EU-Heimtierausweis, Stammbaum, Vertrag und Gesundheitsunterlagen. Eine Anzahlung gehört erst zu einem konkret zugeordneten Kitten — nicht zu einem Platz in einer unverbindlichen Liste.
05
Ein schriftlicher Vertrag schützt beide Seiten.
Lesen Sie den Vertrag vor der Zahlung. Name des Tieres, Chipnummer, Preis, Unterlagen und Absprachen gehören schriftlich festgehalten. Zeitdruck ist kein Grund, etwas ungelesen zu unterschreiben.
06
Die Zucht stellt auch Ihnen Fragen.
Wohnsituation, vorhandene Tiere, tägliche Abwesenheit und gesicherter Freigang sind für das spätere Leben wichtig. Wer jedes Kitten ohne Rückfrage an jede Person abgibt, wählt kein Zuhause aus — sondern nur einen Käufer.